Vintage Room Tour

Das Paradoxe an Vorstellungen und Zielen ist doch, dass sie sich mit dem Erfahrenen ändern. Ist man da, wo man sich hingewünscht hat, fühlt man sich nie wie erwartet und irgendwie muss man aufpassen, dass das Leben nicht zu einem absurden Wettlauf wird, bei dem sich die verdammte Ziellinie dauernd verschiebt. Die Leute sagen ja, dass man dankbar sein soll, wertschätzen, was man geschafft hat. Damit haben sie natürlich recht, nur einfach ist das ja nie. Manchmal fühle ich mich als hätte ich so viele Jahre hinter mir, in denen ich viel gerannt bin und in denen ich niemanden verstehen konnte, der anders damit umgegangen ist. So langsam kriege ich eine Idee davon, wie es ist, weniger zu rennen oder die metaphorischen Sportklamotten auch mal auszuziehen. Und dann zu wissen, was schon alles gut gelaufen ist. Manchmal passiert es mir endlich mal, dass ich einfach wirklich dankbar bin, für Sachen, die sich erfüllt haben. Auch wenn es nur so etwas Banales ist, wie ein mit Vintagemöbeln vollgepackter Raum.

Wie auch immer. Ich sage zwischen den wirren Gedanken nun einfach mal servus, grüzi und hallo aus meinen vier Wänden, einer Mischung aus Trödel, Gesammeltem und neuen Dingen, die immer wieder mit mir umziehen und sich an die neuen vier Wände anpassen. Dieses Mal sind sie im Prenzlauer Berg gelandet. Mal sehen, wie lange sie da bleiben.

Ein Bett wirklich schön machen kann ich nicht und emfinde ich auch als ähnlich uncoole Zeitverschwendung wie Fensterputzen. Obwohl ich mein Bett (das ich schon seit ich 16 bin mit mir rumschleppe) einen großartigen Ort finde. Meine (hier am Kopfkissen erkennbare) graue Bettwäsche ist von Yumeko und wahnsinnig toll. Kann ich uneingeschränkt empfehlen! Außerdem sammeln sich auf meinem Bett immer Kissen – alte Ikea-Sünden und Nicht-Ikea-Souvenirs aus Schweden. Ich mag‘s!

Neu ist meine Galeriewand, die dank Juniqe entstanden ist und von der ich der größte Fan bin. Ich liebe retro-angehauchte Collagen. Eigentlich finde ich viele Poster-Shops ziemlich lahm und mag diese bis ins Detail gestylten Bilderwände auch nicht, weil sie irgendwo so charakterlos wirken. Weil Juniqe aber mit vielen jungen Künstlern zusammenarbeitet, finden sich wirklich viele kleine Kunstwerke im Shop, die Spaß machen. Ich bin verliebt in die neue Ansammlung an der Wand. Die beiden Bilder an der Wand am Kopfende sind meine liebsten. Sie sind beide von Sammy Slabbinck, einem belgischen Künstler. Ich habe seine Collagen und Illustrationen vor Jahren über Pinterest entdeckt und hatte mir in der Uni sogar mal einen Kalender mit seinem Werk „Great Escape“ (links) bedruckt. Es dann wieder im Shop zu entdecken war dann total schön und ist direkt in meiner Auswahl gelandet.

Wer übrigens Beratung bei Bildern braucht, ist bei Juniqe auch gut aufgehoben. Die Lieben helfen gerne bei der Zusammenstellung! Außerdem lässt sich im Shop gut nach verschiedenen Kategorien sortieren, so dass man schnell einen Überblick über die Stücke bekommt, die einem gefallen könnten. Ich treibe mich da natürlich gerne in der Retro & Vintage Kategorie herum, bin aber auch irgendwann an wunderschön-abstrakten Körperlinien hängen geblieben. Hat man ein paar Bilder ausgewählt, kann man sich noch für verschiedene Rähmen und Materialien entscheiden. Ich mag’s ja wie bei allem natürlich wieder wild durchmischt, damit sich am Ende dann doch alles zu einem schönen Ganzen zusammenfügt.

Self Love // Life is Heart // Artsy Foto-Karte von Juniqe //  ARE YOU A FASHION CHANGER?

Korb von Mifuko // Mifuko ist ein finnisches Label, das mit afrikanischen Frauen zusammenarbeitet. Es gibt die Körbe in verschiedenen Farben und Größen, sie sind robust und der perfekte Einrichtungsgegenstand für meinen Haufen Schuhe 🙂

Peppermynta Mag // Seit wann mag ich Duftkerzen? // Apotheker-Flaschen, die mir mein Papa vom Flohmarkt mitgebracht hat

Alte Sessel von meiner Oma // Tisch vom Trödel // Teppich von Tranquillo

**Dieser Post enthält PR-Samples, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Vielen Dank dafür!

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2 Comments

  • Reply
    Franzi
    8. Juni 2018 at 13:02

    die Sessel von deiner Oma sind ja schnieke!

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