Sustainable Saturday

Was hindert Menschen daran ethisch zu konsumieren? – Umfrageergebnisse

Umfrageergebnisse zum Thema „ethischer Modekonsum“

Wie ist das denn nun mit dem ethischen Konsum? Wieso kauft die Masse immer noch unreflektiert, was hindert uns daran ethisch(er) zu konsumieren? Im Zuge meiner Bachelorarbeit „Modekonsum im ethischen Wandel“ habe ich eine Umfrage zu genau diesen Fragen durchgeführt und die Ergebnisse in Infografiken zusammengefasst.

Die Umfrage wurde auf Facebook verteilt durch das vegane Fair Fashion Magazin Noveaux, um auch eine bereits teilweise sensibilisierte Population zu erreichen. Die Grundgesamt kann also wie folgt definiert werden: Facebook-affine Personen, die sich grundsätzlich für Mode und einen bewussten Lifestyle interessieren. Die Umfrage wurde über einen Zeitraum von drei Wochen durchgeführt, umfasste 20 Fragen und wurde von 479 Teilnehmern beantwortet.

Bei der durchgeführten Umfrage handelt es sich um eine Intercept Survey, die prinzipiell nicht verallgemeinerbar ist, für meine Bachelorarbeit aber sinnvoll war.

 

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8 Comments

  • Reply
    Hannah
    11. März 2017 at 19:31

    Wie schön, dass du die Ergebnisse mit uns teilst, echt interessant! 🙂 Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin (zB im Bezug auf das Baumwollshirt)! Hoffentlich handeln die Teilnehmer größtenteils auch so wie sie angeben … Besonders freue ich mich natürlich, dass auch Vintage und second hand genannt wurde 😛

    Liebste Grüße <3
    Hannah

  • Reply
    Hannah
    11. März 2017 at 19:31

    Wie schön, dass du die Ergebnisse mit uns teilst, echt interessant! 🙂 Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin (zB im Bezug auf das Baumwollshirt)! Hoffentlich handeln die Teilnehmer größtenteils auch so wie sie angeben … Besonders freue ich mich natürlich, dass auch Vintage und second hand genannt wurde 😛

    Liebste Grüße <3
    Hannah

  • Reply
    Ruhrstyle vegan.nachhaltig.fair.
    12. März 2017 at 9:02

    Danke für´s Teilen, dass sind sehr interessante Ergebnisse.

  • Reply
    Constanze
    12. März 2017 at 9:40

    Vielen lieben Dank fürs Teilen der spannenden Ergebnisse! Das ist auch für uns als Social Design Label, das sich bewusst für diesen Weg entschieden hat, super interessant. Wir merken auch immer wieder, dass es um die Balance geht: Leute haben mehr und mehr mehr Lust, genauer hinzuschauen und faire & nachhaltige Fashion zu kaufen, es soll aber – verständlicherweise – auch stylisch aussehen. Diese Mischung klingt so logisch, ist aber oft eine Gradwanderung. Wir haben zB ein besonderes Produktionsteam, da wir nur mit Menschen fertigen, die entweder (größtenteils mit Migrationsgeschichte) schon lange ohne Arbeit aber flink an der Nähmaschine sind oder eine Fluchtgeschichte haben. Da müssen wir immer schauen, dass unser entworfenes Design mit den Fertigkeiten unseres Teams zusammenpasst. Zusätzlich fertigen wir aus post- und preconsumerwaste Textilien (aktuell Denim), was eine serielle Fertigung natürlich auch erschwert, aber dafür total viel Spaß macht und sich angesichts der vielen Überproduktionen sehr sinnig anfühlt! Bald gibt es unsere ersten Fashion Teile (Pullis, Kleider) und wir sind super gespannt, wie sie ankommen werden! Deshalb freuen wir uns immer sehr über Awareness für dieses doch so wichtige Thema, denn ohne geht es nicht* Liebste Grüße von Bridge&Tunnel

  • Reply
    Anna Kunstkind
    13. März 2017 at 20:19

    Wie spannend – und vor allem erinnere ich noch, wie wir zusammen in Hamburg in der Kaffeeklappe saßen und du noch so BA Arbeit ratlos warst. Vol schön zu sehen, was schließlich dabei heraus gekommen ist, du Tolle! Das motiviert mich gleich wieder ein wenig mehr, für die anstehende MA Arbeit… <3

  • Reply
    Jana
    15. März 2017 at 20:24

    Finde ich sehr interessant, was Du herausgefunden hast. Besonders, dass die Bereitschaft da zu sein scheint, es aber oft an Verfügbarkeit und Transparenz mangelt. Ich finde es auch immer noch schwer herauszufinden, wie fair und ökologisch ein Label wirklich ist.
    Natürlich muss man bei deiner Umfrage beachten, dass du größtenteils Akademiker und Leute mit hoher Bildung befragt hast, die allerdings nicht allzu viel Geld im Monat zur Verfügung haben. Daraus lassen sich interessante Schlussfolgerungen bilden.

  • Reply
    STRYLINKS #112 - stryleTZ
    16. März 2017 at 16:53

    […] ihr euch schon mal gefragt, was Menschen daran hindert, ethisch zu konsumieren? Das hat jetzt Vreni von Jäckle & Hösle sehr genau aufgedröselt. Unbedingt […]

  • Reply
    Kathrin
    26. März 2017 at 19:38

    Sehr spannendes Thema! Noch interessanter fände ich es allerdings mit einer allgemeiner definierten Zielgruppe. Dadurch, dass die Umfrage durch ein veganes Magazin verbreitet wurde und auch zeigt, dass rund zwei Drittel der Befragten Veganer oder Vegetarier sind, haben sich die Befragten mit großer Wahrscheinlichkeit schon mit den Auswirkungen von ihrem Lebensstil beschäftigt. Da sind dann sicherlich auch viel mehr ethisch orientierte Konsumenten dabei.

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