Rastlos

Immer wieder ankommen und immer wieder gehen. Das bringt das Leben wohl so mit sich, habe ich mir sagen lassen. Kisten einpacken und auspacken und sich irgendwo dazwischen ein Zuhause schaffen. Lichtschalter suchen, Schränke auffüllen und in den leeren Kühlschrank gaffen. Am Abend ratlos und rastlos dasitzen und die Decke analysieren. Es ist ein seltsames Gefühl sich immer wieder neu einzurichten. Es kann manchmal lange dauern, bis wir uns Zuhause fühlen. Ich würde sogar behaupten, dass das manchmal überhaupt nicht passiert.

Kissen-Bett

Ich hatte dieses Mal irgendwie Glück. Ich wusste ziemlich schnell, was wie wo hingehört, ich hatte mich nach relativ kurzer Zeit gut sortiert. Und trotzdem bin ich noch dabei, Lichtschalter zu suchen und neben Kleidung auch das Chaos in meinem Kopf aufzuräumen. Dieses ein- und auspacken macht mir immer wieder klar, wieviel Zeit schon wieder vergangen ist und wie ich noch vor einem Jahr gedacht habe. “Es ist komisch, wenn einfach alles weitergeht. Weil ich glaube, dass ich mich verändert habe.” Dieser Satz rutschte mir letzens raus und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, habe ich es damit erstaunlich gut getroffen. Zurückkommen ist meistens seltsam, weil alles wie immer zu sein scheint, alles außer man selbst und anfangs ist man sich dann nicht ganz sicher, ob man noch da rein passt. Wie es auch nun ist, ich bin wieder angekommen und habe versucht mir wieder ein Zuhause zu schaffen: Mit Flohmarktmöbeln und alten Oma-Tischdeckchen. Das hat ganz gut funktioniert, sage ich euch!

Kleiderstange

Neben ein bisschen “Flohmarkt Flair” finden sich in meiner nächsten Umgebung auch meine liebsten Kleidungsschätze. Es ist ein bisschen wie ein Leben im Kleiderschrank, aber es beruhigt Frau ja, wenn sie ihre Errungenschaften genau da haben kann, so sie sie auch sieht.

 

 

 

Home

Auf meiner kleinen, feinen, selbstlackierten Kommode bricht jeden Morgen ein regelrechtes Schminkfiasko aus. Für’s Foto wurde dann mal kurz Ordnung geschaffen.

Books

Ich versuche immer so viel wie möglich meiner Gedanken und Eindrücke festzuhalten. Sei es hier auf Jäckle & Hösle, in einem Notizbuch oder in einem Fotoalbum. Wieso genau mir das so wichtig ist, weiß ich selbst nicht so genau. Wahrscheinlich, um mich selbst verstehen zu können. Hoffentlich passiert das auch irgendwann noch! (:

Retro-Home Kopie

Diese nette Servierdame lächelt mich jeden Tag von meiner Zimmertür an.

Vintage-Home

Wie geht es euch, wenn ihr euch wieder neu einfinden müsst. Denkt ihr auch so viel nach oder übertreibe ich schon wieder maßlos?

Einen schönen Sonntag! <3

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2 Comments

  • Reply
    maze
    27. Oktober 2014 at 22:04

    ich wünschte, ich würde jetzt auch schon in einer neuen wohnung sitzen und auf dem weg zum bad den lichtschalter nicht finden 😉 leider ist die wohungssuche gerade irgendwie total aussichtslos… 🙁
    ich wünsche mir schon mindestens seit anfang des jahres eine größere/andere wohnung!!!
    naja mal sehen… ich liebe es jedenfalls alles neu einzurichten und anzukommen 🙂
    dir viel freude in deinem neuen heim!
    liebste grüße,
    maze

    • Reply
      Vreni
      27. Oktober 2014 at 22:26

      Oh nein, du Arme! Dann hoffe ich, dass es bei dir mit der Suche ganz schnell voran geht und du auch bald über die Lichtschaltersuche motzen kannst 😀 <3

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