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Apr 9, 2016

Personal Sustainability Update #2

in category Nachhaltigkeit

Im November habe ich das erste Sustainability Update veröffentlicht. Zeit, einmal zu checken, wie weit ich seit dem gekommen bin auf dem Weg in ein nachhaltigeres Leben! Dafür gehe ich wie beim letzten Mal Punkt für Punkt in den Kategorien Fashion, Food und Kosmetik durch und berichte euch ehrlich, was ich bisher umgesetzt habe und wo noch Raum für Verbesserungen ist. Außerdem sind seit dem letzten Mal auch einige neue Punkte dazugekommen, die ich zuvor noch gar nicht berücksichtigt hatte!

Sustainability-Update-Fashion

Fashion:

  • Kein neues Leder mehr kaufen √
    (Vintageleder ist für mich momentan noch in Ordnung, da ich finde, dass Vintageshopping immer noch das Nachhaltigste ist. Eine Secondhand Ledertasche von Zara werde ich mir trotzdem nicht kaufen. Mit Vintage meine ich auch wirklich Vintage.)
  • Kleiderschrank “verkleinern”
    erledigt zu ca. 60 %, 80%
  • Kleidung, die ich nicht brauche, verkaufen/spenden/verschenken
    erledigt zu ca. 40%, 60 % (Ich verkaufe gerade einige Sachen auf Mädchenflohmarkt!)
  • Wenn neue Kleidung, dann möglichst fair, nachhaltig und vegan
    (durch meine Vintagestreifzüge teilweise schon umgesetzt) Hier hat sich tatsächlich einiges getan und es sind viele faire Teile bei mir eingezogen, yay! Bis zum ganz fairen Kleiderschrank ist trotzdem noch ein Stück!
  • Dreimal überlegen, bevor ich etwas kaufe – Fehlkäufe vermeiden, auch wenn es Secondhand ist
    (ich kaufe oft schon relativ nachhaltig ein, weil ich viel Vintage kaufe, möchte aber generell darauf achten, dass ich nicht viel zu viel Kleidung ansammle) Ich kaufe seit einiger Zeit wirklich weniger, habe aber trotzdem noch zu viel

Sustainability-Update-Food

Food:

  • Endlich vegan essen √
    (Ich esse seit knapp 2 Jahren vegetarisch und seit ein paar Monaten auch sehr oft vegan, es gibt aber noch viele Situationen, vor allem wenn ich auswärts esse, in denen ich “nur” vegetarisch esse) Yes!! Diesen Punkt habe ich seit diesem Jahr endlich durchgezogen und darauf bin ich auch wirklich ein bisschen stolz, weil es mir damit auch einfach viel besser geht
  • regionaler einkaufen
    Das klappt leider immer noch nicht wirklich, liebe ich doch Avocados und Mangos zu sehr. Ich will mich in Zukunft aber unbedingt mehr mit dem Thema “Slow Food” auseinander setzen!
  • verpackungsfreier einkaufen
    (ich versuche es, gelingt mir manchmal besser und manchmal schlechter)
  • ökologischer einkaufen
    (als Studentin greife ich leider zu oft zu den günstigeren Varianten, das muss sich ändern, denn was wir tagtäglich so in unsere Körper geben, sollte uns wichtig sein) Es geht in sehr, sehr kleinen Schritten voran, aber es ist noch ein weiter Weg.

Sustainability-Update-Kosmetik

Kosmetik:

  • Kein Shampoo mehr benutzen, das in Plastikflaschen verpackt ist
    (In den letzten Monaten habe ich meine Haare entweder mit einem festen Shampoo von Lush oder mit Aleppo Seife gewaschen, vegan 🙂 )
  • Kein Duschgel, Conditioner, etc. aus Plastikflaschen mehr benutzen
    (ich benutze aktuell noch einen Conditioner, wenn dieser leer ist, lasse ich mir allerdings etwas Neues einfallen, als Duschgel Ersatz benutze ich aktuell Seife, die nicht in Plastik verpackt war) Ich benutze nur noch Seife oder feste Shampoos!
  • Gesichtspflegeprodukte reduzieren und nachhaltigere/selbstgemachte  Naturkosmetikprodukte verwenden √
    (Ich benutze nur noch Makeup-Entferner, Waschgel und Öl, vegan 🙂 ) Das alte Waschgel ist einem Neuen gewichen.
  • Zero Waste Zahnpasta benutzen √
  • Dekorative Kosmetik , also MakeUp & Co., komplett auf vegane Naturkosmetik umstellen
    (Hier liegt tatsächlich noch ein langer Weg vor mir, ich habe zwar einige Naturkosmetikprodukte und auch einige Sachen von Lush, trotzdem habe ich aber noch viele “konventionelle” Produkte, die ich noch benutze, da ich es auch nicht sinnvoll fände, diese wegzuwerfen) Auch hier hat sich einiges getan und der Bestand an Naturkosmetik ist deutlich gewachsen, die konventionellen Sachen sind geschrumpft! Aufzubrauchen und dann auszutauschen sind jetzt noch: Augenbrauenpuder, Bronzer, Lidschattenpalette. Außerdem habe ich noch sehr viele Lippenstifte, die weder Naturkosmetik noch vegan sind.

Punkte, die dazu gekommen sind:

  • Keine Wattepads & Wattestäbchen benutzen
    Ich habe gemerkt, dass es wirklich super einfach ohne den ganzen Kram geht.
  • Keine o.b.’s mehr benutzen √
    Mit gesundheitlichen Aspekten und natürlich Nachhaltigkeitsgedanken im Hinterkopf habe ich den Teilen endgültig abgeschworen. Stattdessen benutze ich eine Menstruationstasse. Dazu aber irgendwann einmal mehr in einem gesonderten Post.
  • Keine hormonelle Verhütung mehr √
    Auch hier war es verstärkt der gesundheitliche Aspekt, es spielt allerdings auch aus Nachhaltigkeits-Sicht eine Rolle, denn die Hormone landen im Wasser.

Wow, das alles noch einmal durchzugehen und die Erfolge aufzuschreiben ist wirklich auch eine Erfahrung, zeigt mal wieder dass das alles nicht von heute auf morgen geht und hat mich jetzt aber vor allem wieder motiviert weiter an den Punkten zu arbeiten! Wie siehts bei euch mit der Nachhaltigkeit aus?

Comments (9)

  • Nina
    Apr 10, 2016

    Wow, das ist wirklich toll. Danke für das ehrliche Update! Um beim Obst- und Gemüseeinkauf auf Plastiktüten zu verzichten, habe ich mir die Gemüsesäcke von Re-Sack aus Bio-Baumwolle zugelegt. Nichtsdestotrotz finde ich es schwierig, im herkömmlichen Supermarkt den Verpackungsmüll zu umgehen, weil er einfach überall ist. Liebe Grüße von Nina

    Antworten
    • Vreni
      Apr 10, 2016

      Dankeschön! <3
      Ja die Plastiktüten lasse ich beim Gemüse und Obst auch weg, nur der ganze Rest ist eben oft echt schwierig! Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass es langsam besser wird. Man muss halt viel mehr planen und einfach öfter auf den Markt gehen, ich glaube dann kann man es nochmal ein ganzes Stück reduzieren 🙂
      Ganz liebe Grüße

      Antworten
  • Jasmin
    Apr 10, 2016

    Hi Vreni!
    Das sind ja schon tolle Erfolge! Ich finde das sehr motivierend, danke, dass du das so ehrlich aufschreibst 🙂
    Mir ist aufgefallen, dass ich zwar meine tagtäglichen Kosmetikprodukte schon von Alverde benutze, aber die sind eigentlich auch noch in Plastik. Nachdem mein Organic Pharmacy Shampoo fertig ist, werde ich auch wieder auf ein Festes von Lush zurückgreifen! Die Pille kommt für mich au schon seit ein paar Monaten nicht mehr in Frage, vor allem für das persönliche Wohlbefinden, aber der Nachhaltigkeits-Aspekt ist eben auch ein Großer…

    Viel Erfolg weiterhin!
    Alles Liebe, Jasmin

    Antworten
    • Vreni
      Apr 10, 2016

      Ja bei der dekorativen Kosmetik fällt es mir bisher auch noch sehr schwer, ansonsten konnte ich den Müll im Badezimmer schon sehr reduzieren, aber bei Make-Up ist das wirklich nicht einfach. RMS ist eine tolle Marke, die alles in wiederverwendbare Glasbehälter packen z.B.! Aber ist eben auch eine Preisfrage…
      Ganz liebe Grüße! 🙂

      Antworten
  • Lary
    Apr 17, 2016

    Sehr toller Artikel! Was mich interessiert ist, wie du jetzt verhütest und hast du eine Alternative für Wattepad? Mir fällt es schwer darauf zu verzichten.

    LG Lary

    Antworten
    • Vreni
      Apr 17, 2016

      Hey Lary!
      Ich habe einen LadyComp, das ist ein Verhütungscomputer, der mit Temperaturmessung funktioniert. Wollte dazu auch irgendwann was schreiben, aber dafür ist es noch ein wenig zu früh, weil ich das alles selbst noch nicht so lange mache.
      Wattepads wegzulassen ist eigentlich super easy! Besorg dir einfach Baumwolltücher oder Mikrofasertücher, die du stattdessen benutzt. Da sprühe ich einfach ein bisschen Öl-Wasser-Gemisch drauf und reibe mein Gesicht ab – fertig! Einfach mal nach “Gesichtsreinigungstuch” oder so suchen 🙂 Lassen sich auch super reinigen finde ich, einfach heiß waschen und dann wieder verwenden 🙂

      Liebe Grüße 🙂

      Antworten

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