Nie wieder Müll!

Nie wieder Müll!

…das dachte sich wohl Lauren Singer als sie vor über zwei Jahren beschloss, keinen Müll mehr zu produzieren! Was das bedeutet? Lauren hat Plastik und jegliche Art davon aus ihrem Leben verbannt. Alles, was sie benutzt ist wiederverwendbar. Wer jetzt denkt, dass das nicht möglich ist, liegt mächtig falsch. Die junge New Yorkerin macht es vor: Mit guter Planung, bewusstem Einkaufen und dem nötigen Wissen, scheint ihr Zero Waste Life gar nicht so kompliziert  zu sein.

Doch wie genau soll das denn nun funktionieren?

No-Trash

Auf ihrem Blog Trash is for tossers zeigt Lauren ihr Leben ohne Müll und gibt Tipps, wie jeder seinen persönlichen Müllhaufen reduzieren kann. Kompostierbare Spülbürsten, wiederverwendbare Stoffsäcke und Glasflaschen sind nur ein paar der Dinge, die für die New Yorkerin ganz alltäglich sind. Für Lauren gibt es keinen Lebensbereich, in dem man Plastik und Abfall nicht auf ein Minimum reduzieren kann.

Bambuszahnbürste statt Plastikzahnbürste, Stoffbeutel statt Plastiktüten, Baumwollpads statt Wattepads. Es geht, man muss nur wollen.

Lauren-Singer

Entgegen dem Bild, das vielleicht mancher von einer Person hat, die so umweltbewusst lebt, ist Lauren eine junge, hübsche Frau, die ganz nebenbei auch noch gut gekleidet ist. Das funktioniert – wer hätte es gedacht – mit Secondhandkleidung. Ich sage es euch ja immer: Secondhandkleidung ist aus den verschiedensten Gründen einfach fabelhaft! Lauren kauft ausschließlich Secondhand und alles, was sie nicht mehr braucht, wird wieder verkauft oder verschenkt. Nichts wird weggeworfen und so gibt es auch keinen Müll.

Toothpaste

Eine der größten Herausforderungen für eine Frau ist wohl die Kosmetikabteilung. Beinahe jedes Produkt ist in Plastik verpackt. Laurens Lösung? Sie fertigt kurzerhand alles, was sie braucht einfach selbst an. Das ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für die eigene Haut. Natürlich hat diese Umstellung nicht von heute auf morgen funktioniert. Lauren hat ein ganzes Jahr damit verbracht, den Müll nach und nach aus ihrem Leben zu verbannen. Das brachte eine Menge Recherche mit sich, unter anderem z.B. wie man selbst Zahnpasta herstellt. Heute macht sie viele der Produkte, die sie zum Leben braucht selbst. Das ist gesünder, günstiger und umweltfreundlicher…was will man mehr?

Glass

Plastikflaschen sind für Lauren schon lange kein Thema mehr. Sie benutzt ausschließlich Glasflaschen und hat immer mindestens eine dabei, um sie auffüllen zu können. Eine Leben ohne Müll erfordert also auch ein bisschen Planung.
Auch der Lebensmitteleinkauf erfordert etwas mehr Planung. Das Schwierigste daran ist wahrscheinlich, einen geeignetes Geschäft zu finden, in dem genügend Lebensmittel ohne Verpackungen verkauft werden. Hat man so eins aber erst einmal gefunden, muss man nur noch daran denken, seine eigenen Beutel und Gefäße mitzubringen. Es hört sich alles ganz einfach an und eigentlich ist es das auch. Trotzdem braucht man natürlich Disziplin und Ausdauer! Aber wie es eben mit den meisten Dingen ist, so ist es mit Sicherheit hier. Sobald man sich daran gewöhnt hat, wird es ganz alltäglich und selbstverständlich.

Vegi

Mich hat Lauren unglaublich inspiriert. Was denkt ihr? Über sich selbst sagen zu können “Ich produziere keinen Müll!” muss doch toll sein. Ich werde für den Anfang versuchen, meinen “Müllkonsum” nach und nach zu reduzieren und wer weiß? Vielleicht kann ich euch dann irgendwann von meinem Zero Waste Life erzählen!

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2 Comments

  • Reply
    5 Pioniere der Nachhaltigkeit, die du kennen solltest - Jäckle und Hösle
    20. Februar 2016 at 7:30

    […] Lauren Singer habe ich bereits in diesem Artikel berichtet. Auch sie lebt einen Zero Waste Lifestyle. Auf ihrem Blog „Trash Is For […]

  • Reply
    Naturkosmetik Favoriten - Dr. Hauschka & Konjac - Jäckle und Hösle
    24. September 2016 at 16:59

    […] Kosmetik, was sich aber bestimmt auch in absehbarer Zeit noch ändert. Zu gerne würde ich wie Lauren Singer gleichzeitig auch noch darauf achten, bei der ganzen Schminkerei keinen Müll zu produzieren, denn […]

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