Machu Picchu – Peru

Machu Picchu – eines der sieben neuen Weltwunder

Etwas überlaufen, aber definitiv sehenswert ist Machu Picchu, eine Ruinenstadt der Inkas, die im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Über die genaue Erstehung der Stadt gibt es verschiedene Theorien, um die es heute aber gar nicht gehen soll. Ich möchte euch stattdessen lieber erzählen, wie ich das Weltwunder erlebt habe und welche Tipps ich für einen Trip geben kann.

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Bei diesem Blick blieb mir tatsächlich mal kurz die Spucke weg. Wenn man so über die Inkastadt sieht, kann man einfach nicht passen, wie all das entstanden sein soll, wie lange der Bau gebraucht haben muss und wieviel harte Arbeit dahinter steckt. Dazu kommt, dass sich die Stadt quasi mitten im Dschungel auf ca. 2400 Meter Höhe befindet. Voller Erfurcht steht man dann einfach da und kann den eigenen Augen eigentlich gar nicht trauen. Vielleicht liegt es daran, dass ich auch nicht ansatzweise jemals etwas Vergleichbares gesehen habe, aber ich fand Machu Picchu wirklich mehr als beeindruckend.

Ein kleines bisschen nervig, wie könnte es anders sein: Die Touristenmassen. Klar, Machu Picchu steht auf den Bucketlisten ziemlich vieler Leute und so teilt man sich diesen wahnsinnig Ausblick natürlich mit sehr vielen anderen Touristen. Wenn man beim oberen Bild genauer hinschaut, sieht man die Touris in ihren bunten Regenjacken. Da die Inkastadt aber riesig ist, verlaufen sich die Massen auch ganz gut.

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Wir hatten anfangs eine kleine Tour mit einem Guide, der uns ein bisschen etwas zur Entstehung und den verschiedenen Orten in der Stadt erzählt hat. Besonders beeindruckend fand ich das Wasserleitungssystem, mit dem sicher gestellt wurde, dass alle Felder und Beete ausreichend bewässert wurden während der Regenzeit. Angebaut wurden zum Beispiel viele verschiedene Kürbissorten. Die großen “Stufen”, die man auf den Bildern sieht, sind die Beete.

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Außerdem krass: Die Präzision mit der die Stadt gebaut wurde. Nicht nur, dass die Stadt komplett sinnvoll durchdacht ist. Nein, auch die Bauart ist ziemlich beeindruckend, denn dass die Steine haargenau aufeinander passen ist kein Zufall. Und mit haargenau meine ich wirklich, dass da kein Haar mehr dazwischen gepasst hätte.

Und so gibt es noch viele weitere Dinge, die sehr eindrucksvoll sind. Man sollte sich auf jeden Fall ein bisschen Zeit nehmen die Stadt zu entdecken und obwohl ich so geführte Touren nicht so gerne mag, fand ich es hier ganz sinnvoll.

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Tipps & Tricks für eine Tour zu Machu Picchu

Machu Picchu liegt nicht weit von Cusco entfernt (eine Stadt, der man auf jeden Fall auch Aufmerksamkeit schenken sollte) und man kann von dort aus Touren buchen. Dabei kann man ein paar Dinge beachten:

  • Lass dir keine Tour mit 2 Übernachtungen aufquatschen. Das haben wir leider gemacht und das war wirklich unnötig.
  • Seit darauf gefasst, dass das Hostel, in dem du schläfst nicht besonders toll ist
  • Wenn du Geld sparen willst: Nimm den Bus zur Machu Picchu Stadt (Die Touri Stadt in der Nähe von Machu Picchu, die hauptsächlich aus Hostels und Restaurants besteht). Da fährst du dann einige Stunden in einem kleinen Bus auf abenteuerlichen Straßen hin. An ein paar Stellen habe ich die Luft angehalten. Der bequemere aber auch um einiges teurere Weg ist mit dem Inka Rail.
  • Wenn du den Bus nimmst, musst du noch ca. 2,5 Stunden zur Machu Picchu Stadt entlang der Bahnschienen laufen. Nimm also am besten nur mit, was du unbedingt brauchst und hab auf jeden Fall einen Regenponcho dabei. Und ein bisschen was zu essen.
  • Allgemein gilt: Checke die Regenzeit! Wir waren ordentlich nass. Der Weg zur Machu Picchu Stadt ist eigentlich wirklich okay, wenn es aber durchgehend regnet (und das nicht nur ein bisschen) ist man danach schon ziemlich fertig. Wir waren Mitte Februar dort. Früher ist es, was ich gehört habe, besser.
  • Plane für den Trip etwas mehr Geld ein. Die Machu Picchu Stadt ist leider lächerlich teuer.
  • Hoch zu Machu Picchu kommt man entweder zu Fuß oder mit einem Bus (12 Euro). Wir sind mit dem Bus hoch und zu Fuß wieder runter.
  • Reisepass nicht vergessen! Außerdem braucht man eine Art “Eintritterlaubnis”, weil nicht zu viele Menschen gleichzeitig rein dürfen. Bekommt man normalerweise bereits im Reisebüro oder von seinem Guide.

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Ablauf:

  • Von Cusco aus buchst du entweder eine Tour in einem der Büros oder du organisierst das Ganze selbst.
  • Du fährst mit dem Bus oder mit dem Inka Rail (Zug) zur Machu Picchu Stadt. Wenn du den Bus nimmst, musst du noch 2,5 Stunden zu Fuß laufen.
  • Du übernachtest einmal in einem der Hostels.
  • Am nächsten Tag stehst du unglaublich früh auf (ca. 4 Uhr) und machst dich entweder zu Fuß (ca. 1,5 – 2 Stunden Stufen) oder mit dem Bus auf den Weg nach oben zu Machu Picchu.
  • Oben angekommen hast du entweder einen Tourguide, der dir ein bisschen was zur Inkastadt erzählt oder du machst dich alleine auf Erkundungstour. Es gibt auch verschiedene kleinere und größere Strecken, die man ablaufen kann. Man sollte schon etwas Zeit einplanen, wenn man viel sehen will.
  • Wenn du genug gesehen hast, gehst du wieder zu Fuß oder mit dem Bus runter und dann wieder die 2,5 Stunden bis zum Bus oder mit dem Zug zurück nach Cusco.

Wir haben beide Strecken mit dem Bus gemacht und ich muss ganz ehrlich sagen, würde ich es noch einmal machen, würde ich mindestens eine Strecke mit dem Zug fahren, auch wenn es relativ teuer ist.

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Welches Reiseziel hat dich bisher total beeindruckt und was sind deine Reisetipps dafür?

Hier findest du einen kleinen Bericht zu der wunderschönen und bunten Stadt Valparaiso und hier habe ich euch mit auf die Isla Damas genommen.

Alle weiteren Reiseberichte findest du in meiner Travel Kategorie.

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4 Comments

  • Reply
    Madlén Bohéme
    6. Juni 2016 at 17:25

    So ein wunderbarer Blog…ich mag deine Art zu schreiben und deinen Stil sehr sehr sehr.

    Liebst,

    http://www.madlenboheme.com

    • Reply
      Vreni
      12. Juni 2016 at 19:09

      Danke liebe Madlen! <3

  • Reply
    Maria
    7. Juni 2016 at 18:15

    Netter Blog, tolle Bilder…..was für eine Kamera benutzt du?

    Grüßle Maria

    • Reply
      Vreni
      12. Juni 2016 at 19:09

      Hallo Maria,
      ich benutze eine Canon 450D und 800D
      Liebe Grüße 🙂

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