Sustainable Saturday

Fashion Revolution – 6 Reasons Why I Support Fair Fashion

Es ist Fashion Revolution Day. Zeit also, euch mal zu erzählen, wieso ich eigentlich Fair Fashion unterstütze.

Fashion Revolution Day?

Heute vor vier Jahren ist der absolute Super-Gau passiert. Rana Plaza, eine Textilfabrik in Bangladesch ist eingestürzt.  1.138 Menschen sind gestorben, mehr als 2.500 wurden verletzt, nachdem am Tag zuvor Risse im Gebäude entdeckt worden waren und die Beschäftigten trotzdem zur Arbeit gezwungen wurden. Fashion Revolution möchte verhindern, dass wir das vergessen und allem voran mehr Transparenz fordern! Mit dem Fair Fashion Squad habe ich mir den heutigen Tag zum Anlass genommen, einmal aufzuschreiben, wieso ich Fair Fashion unterstütze.

1. Girlpower gilt nicht nur vor der eigenen Haustür

In Zeiten, in denen wir so viele Girlpower-Statements wie noch nie auf Shirts abgedruckt lesen, finde ich es besonders wichtig, dass wir nicht vergessen, wer diese Shirts genäht hat. Es kann einfach nicht sein, dass wir uns Feminismus auf die Brust schreiben und das dann aber nicht auf ALLE Frauen beziehen. Menschenrechte sollten nicht nur da gelten, wo es unmittelbar für uns sichtbar ist, sondern überall!

2. Es geht uns alle etwas an

Wenn ich faire Kleidung kaufe, ändert sich die Modeindustrie damit nicht so wirklich – oder nur sehr, sehr minimal. Wenn das aber eine große Masse an Menschen tut, ändert das sehr wohl etwas. Und irgendwer muss ja schließlich mal damit anfangen. Ich glaube nicht, dass eine erhöhte Nachfrage von Seiten der Konsumenten der einzige Schlüssel zur gerechteren Modewelt ist. In Politik und Wirtschaft muss da auch ganz viel passieren, keine Frage. Aber ich glaube, dass wir den Stein ins Rollen bringen können.

3. Sklaverei im Jahre 2017 ist einfach übel

Äh, hallo?! Es ist 2017! Wieso werden eigentlich immer noch Menschen derartig ausgebeutet? Die Sache mit der Sklaverei muss doch irgendwann endlich ein Ende haben!

4. Die Alternativen sind richtig gut

Sich fair zu kleiden ist kein Hexenwerk, auch wenn es am Anfang vielleicht den Anschein macht. Es ist weder unglaublich teuer (wenn man in Maßen Kleidung kauft), noch unglaublich anstrengend. Ich fahre mit meinem Konzept immer noch sehr gut: Basics und schlichte Teile von Fair Fashion Labels; auffälligere Statement-Teile und Taschen aus dem Vintageshop des Vertrauens.

5. Individuelle Teile machen sowieso viel mehr Spaß

Ein positiver Nebeneffekt, wenn man Fair Fashion unterstützt? Die einzelnen Teile, die man hat, machen einem unglaublich viel mehr Spaß! Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich richtig glücklich meine Kleidung ansehe, weil ich weiß, dass ich damit tolle Modemacher unterstützt habe oder einem tollen Vintageteil noch ein weiteres Leben schenke. Das macht mich am Ende viel zufriedener als ich jemals mit Fast Fashion war. Man entdeckt tolle, kleine Labels und weiß die einzelnen Stücke, die man hat, viel mehr zu schätzen.

6. Ein Blog mit Sinn

Blogs sagt man nach, dass sie stumpf und irgendwie lächerlich sind. Manchmal stimmt das vielleicht sogar. Und ich wollte kein Teil davon sein. Ich wollte mit dem, was ich hier mache, Inspiration bieten. Und zwar nicht dafür, dass sich irgendjemand wahllos bei Zara den neuesten Kram kauft, sondern für etwas, das Sinn macht und hoffentlich dann eben doch auch einen kleinen Unterschied machen kann.

Zusammen mit den tollen Frauen des Fair Fashion Squads habe ich gleich eine ganze Reihe zum Thema gestartet und ihr könnt auch bei den anderen lesen, wieso sie Fair Fashion unterstützen: heylilahey, at least, Stryletz, Kunstkinder, Sloris, Justine, Subvoyage, Nice to have, mari dalor, Stellamina <3

 

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6 Comments

  • Reply
    Lary
    25. April 2017 at 9:01

    Deine Gründe finde ich echt gut, persönlich und individuell Vreni! 🙂

  • Reply
    OUTFIT: WHY I SUPPORT FAIR FASHION - stryleTZ
    26. April 2017 at 23:15

    […] * Sloris * at/least * Justine kept calm and vent vegan * Nicetohave Mag * Kunstkinder * Jäckle & Hösle * Stellamina * maridalor * Fashion Fika * […]

  • Reply
    Wiebke
    26. April 2017 at 23:31

    Hach, toll gesagt. Slow Fashion macht einfach glücklicher – und zwar alle Beteiligten! <3

  • Reply
    Fashion Revolution / Why you should support fair fashion – fairfashionOOTD
    27. April 2017 at 12:54

    […] „Fair fashion is fun! I now am more content supporting small brands or reviving these not worn vintage pieces.“ Jäckle & Hösle […]

  • Reply
    Hannah
    1. Mai 2017 at 10:45

    Wenn das mal keine guten Gründe sind! Wenn man das so liest, fragt man sich echt was am Umdenken so schwer ist… Ein passender Artikel zur fashion revolution week, vielen Dank! 🙂 Ich bin seit einigen Jahren auch nur noch in Second hand shops und Vintage Läden unterwegs und muss sagen, dass das auch einfach glücklicher macht. Deswegen liebe ich auch dein Concept von Vintage + Fair fashion basics 🙂
    Liebste Grüße,
    Hannah von easypeasy-vintage.de

  • Reply
    REPORT // FASHION REVOLUTION DAY • mari.dalor
    3. September 2017 at 18:34

    […] // NICETOHAVEMAG // KUNSTKINDER-MAG // JÄCKLE & HÖSLE // […]

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