Fair Made, Fair Paid – Label to watch

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Wer steckt hinter unserer Kleidung?

Es gibt da dieses deutsche Textilunternehmen, das ziemlich viel richtig macht. Seit 90 Jahren. Und du hattest es vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm. Die Rede ist von Mey aus Albstadt, die also schon seit Ewigkeiten fair produzieren, ganz genau wissen, was sie tun und dabei Textilien mit echt hohen Standards hervorbringen.

Wie das aussieht, wer am Textil beteiligt ist?

Da ist zum Beispiel Claudia Wigge, die als Head of Design die neuen Styles überblickt oder Sime Dujic, der seit 1973 (!!) bei Mey arbeitet und dafür sorgt, dass im Zuschnitt möglichst wenig Stoff verschwendet wird. Und da ist natürlich auch Daniela Sinatra-Marzio, die am Ende das neue schlichte, weiße Shirt zusammennäht. Das macht Mey seit 90 Jahren so. In ihren eigenen Standorten in Deutschland, Polen und Ungarn. Bisschen cool, oder? Mit ihrer neuen Kampagne  Fair Made, Fair Paid macht Mey jetzt sichtbarer, wie ihre Arbeit eigentlich aussieht und wie Textilproduktion laufen kann. Einen „Juhu!“-Moment hatte ich als ich gesehen habe, wie präsent die MitarbeiterInnen in der Kommunikation sind – irgendwie erfrischend wenn’s mal nicht nur um Produkte geht, sondern auch um die Menschen dahinter. Denn das ist doch irgendwie das, was uns allen fehlt, oder? Die Verbindung zu den Menschen, die unsere Kleidung machen. Da ist es ein einfacher wie sinnvoller Schritt zu sagen: Wir drucken das da jetzt einfach drauf! Gesagt, getan und so finden sich auf der Innenseite der Shirts der neuen Kollektion Aufdrucke, in dem die Mitarbeiterin zu sehen ist, die sie genäht hat.

Da steht „Hey, I’m Daniela! I sewed this shirt under fair working conditions.“ und man will fast automatisch mit seinem Shirt reden und sagen: „Hi Daniela, DANKE!“

Alles schön und gut, aber das willst du alles eigentlich lieber selbst sehen? Null Problemo, es gibt nämlich 20 Einladungen zu Mey in die Produktion zu gewinnen. Ein guter Schritt, der zeigt, dass es da nichts zu verstecken gibt. Transparenz in der Modeindustrie ist immer noch ein riesiges Problem und Vieles ist undurchsichtig. Mehr offen zu legen ist da eine Bewegung in genau die richtige Richtung.

Was, wenn du nur so viel für ein Shirt zahlen müsstest, wie du willst?

Beschäftigt man sich mit fairer Mode, beschäftigt man sich zwangsläufig mit der Preissensibilität von Kunden. Ist es letztendlich der Preis, der viele davon abhält fair(er) einzukaufen? Wie ich darauf jetzt komme? Am 20.+21. April gibt es online und in ausgewählten Stores die „Pay what you want“-Aktion bei Mey – also dass Kunden wirklich einfach das für ein weißes Shirt zahlen, was sie eben zahlen wollen. Was dabei herauskommt, wird man sehen. Ich finde das auf jeden Fall ziemlich spannend, weil ich mich auch in meiner Bachelorarbeit schon viel damit auseinandergesetzt habe, wo es denn nun hakt bei uns KonsumentInnen.

Der Erlös der Aktion wird übrigens komplett gespendet um karitative Projekte voranzutreiben, die sozial oder gesundheitlich benachteiligte Kinder unterstützen.

Wie findet ihr die Aktion und wie viel würdet ihr bezahlen?

„Hey, I’m Daniela!“ – Mey macht die Menschen hinter der Kleidung sichtbar.

Kein Firlefanz, einfach weiße Unterwäsche. Seit 90 Jahren.

Back to basics: Simpler Schnitt, sehr guter Stoff.

Das Shirt ist teil der Pay what you want Aktion. Alle Erlöse werden zu 100% gespendet.

 

Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Mey entstanden und wurde dadurch erst möglich gemacht. Vielen Dank dafür.

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