Fair Fashion Outfits

Fair Fashion meets Vintage

Fair Fashion, Öko Mode, ethische Kleidung, Slow Fashion, bewusster Konsum: Das sind große Begriffe mit denen nicht jeder sofort etwas anfangen kann. Genau deswegen sind wir aber hier, damit ich dir heute zeigen kann wie das aussehen könnte, mit dem guten Konsum. Ich nehme dich heute mit in meinen langsamer werdenen Kleiderschrank und übersetze diese Worthülsen einfach mal in einen Vreni-Style.

Fair, öko, ethisch, slow, … hä, was?

All diese Begriffe bedeuten nicht das Gleiche und doch fallen sie nahezu immer zusammen, weil sie doch irgendwie zusammengehören. Denn es geht in jedem Fall um die Idee, den eigenen Konsum „besser“ zu machen. Und besser kann eben bedeuten, dass es fairer zugehen soll, langsamer oder eben ohne schlechtes Gewissen. Deshalb ist es am Ende wahrscheinlich gar nicht so wichtig wie man es nennt, sondern viel mehr, dass man es überhaupt irgendwie benennt und darüber spricht, oder?

Und genau das wollen wir, 23 andere Blogerinnen und ich machen: Darüber sprechen. Bewussten Konsum greifbar machen. Zeigen, wie das sein kann. Deshalb gibt es von uns 24 Modemädchen jeden Tag ein anderes faires Outfit, bis zum 24.4., dem Fashion Revolution Day! Alle Infos finden sich auch noch einmal in diesem Post.

Vrenis langsamer Fair Fashion Style:

Scarf Vintage (slow) // Blazer Vintage (slow) // Top Maas Natur (GOTS, Fair Trade, vegan) // Pants Maas Natur (GOTS, Fair Trade, vegan) // Shoes Heine via About You (made in Spain) // Bag Vintage (slow), shop a vegan bag

 

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Fair Fashion und der persönliche Stil – Wie passt das zusammen?

Kleidung zu finden, die zu einem passt und die eigene Persönlichkeit unterstreicht oder in der man sich wohlfühlt, ist manchmal ja ohnehin nicht so einfach. Wie soll das denn überhaupt gehen, wenn man jetzt auch noch die Ansprüche stellt, dass ein neues Teil fair produziert sein soll, keine tierischen Materialien enthält oder aus Bio-Baumwolle gefertigt sein soll?

Als ich angefangen habe, meinen eigenen Konsum stärker zu hinterfragen und mich dazu entschieden habe, dass ich in Zukunft faire Mode unterstützen möchte, hatte ich ehrlich gesagt ein wenig Angst, dass mein persönlicher Kleiderstil total flöten geht. Denn eines ist mal sicher: Die Auswahl schrumpft enorm. Dazu kommt, dass viele faire Labels sich auf Basics spezialisieren oder überwiegend gedeckte Farben verwenden, weil das ganz einfach ein größeres Publikum anspricht und auch dem Gedanken des bewussten Konsums besser entspricht, weil sehr auffällige Teile tendenziell eher einen kürzeren Lebenszyklus haben, da man sich schneller daran „satt“ sieht.

Wie es mein Modeherz aber nunmal will, bin ich nicht wirklich der Typ, der nur Basics trägt, sondern gerne auch ausgefallene Teile und vor allem auch Farbe. Die Lösung, wie könnte es auch anders sein, lautet wie so oft: VINTAGE! Hätte ich die Vintagemode nicht, würde mir das mit dem bewussten Konsum um einiges schwerer fallen, ganz ehrlich. Für mich ist die perfekte Mischung, die meine Outfits zu meinen eigenen macht nun diese: Basics von den liebsten Fair Fashion Labels und sogenannte „Statement“ Pieces vom Vintagehändler des Vertrauens. So kann ich absolut ich bleiben und konsumiere auf doppelte Weise nachhaltig, nämlich in dem ich Vintageteilen einen weiteren Lebenszyklus schenke und auf der anderen Seite coole Modemacher unterstütze, die ganz besonders auf faire Produktion und Materialien achten. Witzigerweise ist es bei mir außerdem so, dass meine Vintagekäufe viel länger bei mir bleiben als der Rest, obwohl die Sachen oft sehr auffällig sind, wie hier der rote Blazer, den ich vor ungefähr 5 Jahren in Paris in einem Vintageshop gekauft habe und immer noch unglaublich gerne trage.

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Auf Dauer sieht mein Fair Fashion-Vintage-Kleidungsplan so aus:

  • Bestehende unfaire Kleidung „auftragen“ (Es wird natürlich nichts, was noch intakt ist, weggeworfen)
  • Kleiderschrank noch weiter verkleinern und minimalistischer werden. (Das beißt sich zeitweise noch etwas mit meiner Vorliebe für ausgefallene Stücke. Der Plan ist aber trotzdem minimalistischer zu werden, was in meinem Fall nicht bedeutet, dass ich nur noch einfarbige Teile tragen werde. Ich will meinen Kleidungsstil behalten, aber dennoch mehr darauf achten, dass ich gut kombinieren kann und vor allem nur Kleidung habe, die ich auch wirklich benutze und sich außerdem nicht zu viel anhäuft.)
  • Basics werden von Fair Fashion Labels gekauft (vorzugsweise vegan)
  • „Statement“ Pieces, Eyecatcher und besondere Teile werden auch in Zukunft im Vintageshop gefunden

Wie stehst du zur Fair Fashion / Vintage Thematik?

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Hier findest du im April geballte Fair Fashion Power:

01.04. Kunstkinder Mag//02.04. Larytales//03.04. Annanikabu//04.04. Fashion Fika//05.04.  Jäckle & Hösle//06.04. My Green Style//07.04. Schrift und Herz//08.04. Mari dalor//09.04. Justine kept calm and went vegan//10.04. Kissen und Karma//11.04. Kim goes Öko//12.04. Myfairladies//13.04. Stryletz//14.04. Subvoyage//15.04. Ekule le//16.04. Felitales//17.04. Grasgrün & Himmelblau//18.04. Veggie Love//19.04. Today is//20.04. Gretchens Fragen//21.04. Madame Chrisi//22.04. heylilahey//23.04. Nice to Have Mag//24.04. at/least

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Vielen Dank an Maas Natur für das Bereitstellen der schönen Fair Fashion Teile!

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31 Comments

  • Reply
    Jasmin
    5. April 2016 at 10:09

    Hi Vreni,

    ich finde deinen Ansatz zu fair und slow fashion super! Für mich ist das auch der Weg, der womöglich am besten zu meinem Kleidungsstil passt – das mit dem minimalistischer Werden ist für mich auch eine Hürde. Hab jetzt aber beschlossen, wieder einen Kleiderkreisel Account zu öffnen und mit dem neu gewonnenen Geld auch in fair fashion zu investieren. One step at a time!

    Alles Liebe,
    Jasmin

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:41

      Ja, das ist doch super! Es muss ja auch nicht immer alles von heute auf gleich sein. Bei mir ist das auch noch ein längerer Weg…
      Liebe Grüße <3

  • Reply
    Johanna
    5. April 2016 at 10:20

    Ein wirklich toller Artikel und ein traumhaftes Outfit! Ganz liebe Grüße Johanna

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:40

      Danke liebe Johanna <3

  • Reply
    Jenny
    5. April 2016 at 11:39

    Ein wundervolles Outfit! Total toll kombiniert 🙂
    Ich finde die Kombi aus Vintage und Fair Fashion auch perfekt, vor allem wenn man sich und seinem Stil so treu bleiben kann! Allgemein mag ich deinen Blog und Stil sehr gerne 🙂
    Herzlich, Jenny

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:40

      Hallo liebe Jenny,
      vielen, vielen Dank!! <3

  • Reply
    Katrin
    5. April 2016 at 12:59

    sehr cooles Outfit!
    der Blazer ist mega und es passt alles toll zusammen 🙂
    ich finde deine Einstellung großartig und sehr motivierend! ich plane damit anzufangen mit fairen Basics anzufangen, ich hab das Gefühl, dass ich da am besten drauf aufbauen kann.. ich bin aber vorallem ein Freund von Second Hand, weil man sonst auch schnell tiefer in die Tsche greifen muss..

    Liebe Grüße Katrin

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:39

      Dankeschön!!
      Ja, das stimmt natürlich auch total, dass Secondhand normalerweise auch wirklich den Geldbeutel schont, ein super Nebeneffekt finde ich!
      Liebe Grüße <3

  • Reply
    Stephie
    5. April 2016 at 19:03

    Dein Outfit ist klasse! Ich habe auf der Jagd nach Vintage-Teilen leider noch nie etwas gutes gefunden. Das ist glaube ich wirklich Glücksache.
    Dein Kleidungsplan gefällt mir, so in der Art will ich das in Zukunft auch machen, aber es ist ein langer Weg bis zum „neuen“ Kleiderschrank.

    Viele Grüße
    Stephie

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:38

      Dankeschön liebe Stephie!
      Ja, sowas geht nicht von heute auf morgen und das muss es ja auch gar nicht! Man sollte sich dabei ja auch nicht zu sehr unter Druck setzen. Ich finde es immer gut, wenn man einfach bei den Neukäufen schauen kann, ob man es auch Secondhand bekommt oder von einem Fair Fashion Label.
      Liebe Grüße <3
      Vreni

  • Reply
    Madame Chrisi
    5. April 2016 at 20:04

    Wundervoller Beitrag! Das Outfit gefällt mir richtig gut, vor allem der rote Blazer ist ein toller Eyecatcher!
    Liebe Grüße
    Chrisi

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:35

      Lieben Dank!! <3

  • Reply
    ekulele
    5. April 2016 at 20:23

    Was für ein genialer Look, du schaust großartig aus. Der Blazer steht dir top!!!

    Herzliche Grüße, Frauke von
    ekulele

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:35

      Dankeschön!! <3

  • Reply
    Corinna
    5. April 2016 at 22:21

    Hallo Vreni,
    gefällt mir super gut, was du zusammen gestellt hast- und generell auch eine super Einstellung und feine Lösung mit den Vintage Teilen, um den eigenen Stil zu unterstreichen.
    Liebst,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de/

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:34

      Danke liebe Corinna <3

  • Reply
    10 Must-Follow Fair-Fashion Instagram-Accounts
    6. April 2016 at 10:00

    […] ihrem aktuellsten Artikel stellt Vreni, die hinter dem Instagram-Account @jaeckleundhoesle steckt, eine Frage, die auch mich […]

  • Reply
    STRYLINKS #78 - stryleTZ
    6. April 2016 at 11:52

    […] Vreni von Jäckle & Hösle ist einfach eine verdammt coole Sau und zaubert mal eben aus Vintageklamotten und fair fashion Teilen einen so grandiosen Look, dass einem der Mund offen stehen bleibt. Ich persönlich glaube ja, dass Vrenis Persönlichkeit und Stil diesen Look erst so richtig zum Fashion-Highlight macht, finde aber auch die einzelnen Teile alle durchweg ziemlich cool. Und das Beste: dieser Look ist ebenfalls Teil unserer #wardroberevolution […]

  • Reply
    Felitales
    6. April 2016 at 23:18

    Liebe Vreni,

    dein Look gefällt mir total gut! Der Blazer ist der Hammer und das zeigt mal wieder, dass Vintage einiges zu bieten hat. Ich versuche mittlerweile auch, mich mehr in Second Hand Shops umzuschauen.

    Liebe Grüße,
    Feli
    http://www.felitales.com

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:34

      Super, dass du auch mehr secondhand kaufen willst!! <3

  • Reply
    Claudine
    8. April 2016 at 14:21

    Ich finde den Ansatz toll, auch Vintage Teile zu kaufen, somit den Modekreislauf zu verlängern und das mit Fair Fashion Basics zu mixen.
    Ich persönlich kaufe seit Jahren nichts mehr, was in bestimmten Ländern hergestellt wurde (ja, aus Asien) und fahre damit gut. Bei Taschen kaufe ich auch gerne Vintage, nur bei Schuhen bin ich empfindlich! Die kaufe ich nur neu.
    Vegan essen finde ich klasse, aber der Ansatz bei Mode ist mir noch zu unausgereift, weil ganz oft Kunstleder für Schuhe, Taschen und Accessoires verwendet wird und das ist eigentlich immer Petrochemie. Das will ich nicht, daher kaufe ich lieber gebrauchtes (oder preloved, hört sich netter an!).

    Zu deinem Outfit: gefällt mir unheimlich gut! Der Blazer ist der Hammer, wirklich wunderschön und super kombiniert. Perfekt!

    Love
    Claudine
    http://www.claudinesroom.com

    • Reply
      Vreni
      10. April 2016 at 22:33

      Hallo liebe Claudia,
      vielen Dank für deine Meinung! <3

  • Reply
    Diana von Dogdays of Summer
    20. April 2016 at 17:33

    Oh wie toll. Das ganze Outfit ist einfach klasse! Wunderbar! Und das Wichtigste: Der Fairfaktor. Es ist so toll, dass immer mehr Menschen darauf wert legen.

    Meine Freundinnen und ich haben auch vor zwei Jahren begonnen umzudenken und beschlossen, durch einen Vintageonlineshop unseren Teil dazu beizutragen. Vielleicht interessiert dich das ja, wir würden uns freuen, wenn du mal vorbei schauen würdest 🙂

    http://www.dogdaysofsummer.at

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    Anna
    26. April 2016 at 20:24

    Du Tolle! Nach dem ganzen Trubel finde ich jetzt erz Zeit, noch mal so richtig durch alle Beiträge zu schauen… Danke, für all die schönen Worte zum Thema (ich bin und bleibe wohl immer ein Vintage Mädchen, wenn auch nicht ganz so mutig wie du ;)<3) Anna

    • Reply
      Vreni
      24. Mai 2016 at 14:29

      Mein Herz bleibt auch immer bei der Vintage Kleidung <3 und deinen Stil liebe ich auch arg!!

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