Berlin in Gedichten.

Manchmal muss ich Berlin in Gedichten festhalten. Was dabei rauskommt:

Weiße Laken, ruhige Luft,
von draußen Kebab-Duft.
Ach Berlin, was hast du gemacht,
hab schon ne Weile nicht an zu Hause gedacht.
Dafür denk ich oft an dich
und das ist wenn man es genauer betrachtet ja gar nicht so verwunderlich.”
Geschrieben 7. März 2017

„Kotze am U-Bahnhof, beinahe ausgerutscht,
Manchmal die Liebe zu dir fast futsch.
Aber weil du mich sein lässt wie ich bin,
zieht es mich immer wieder zu dir hin.
Ach Berlin, du bist so dreckig und lieb,
dass ich meine Kotze-Toleranz-Grenze nochmal verschieb.”
März 2017, Berlin, egal an welchem U-Bahnhof


„Wie ich so im Auto sitze, merke ich es schon,
die Luft, die gegen die Scheiben drückt,
die zähen Gedanken, wie Lachen verstummt.
Jetzt kommt ein Abschluss, hoffentlich ein leiser,
war die ganze letzte Zeit doch laut genug.
Während das Grün an mir vorbeifliegt, bleibt ja eins:
dass wir uns wiedersehn, vielleicht?“
April 2017, während der Fahrt aus Berlin

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